Sehr geehrter Herr Ostfalk, liebe Mitglieder und Freunde unserer Partnerschaft mit Beaurepaire, Ich berichte hier über den Zeitraum seit unserer letzten Jahreshauptversammlung am 25.4.2013 Davor ein kurzer Rückblick auf den Jahresanfang 2013: Das Jahr 2013 begann mit unserem Dîner, zu dem sich mehr als 90 Personen einfanden. Die Französischkurse, Werner Pabst, Bäßlers, Ruffs und Renate Florl trugen zum gelungenen Programm bei. Leider hatte damals unser Accordéoniste Waldemar Fuderer krankheitshalber nicht dabei sein können, er hat gefehlt. Über das ganze Jahr fanden in der Ratsscheuer die so gut angenommenen, jetzt 3, Französischkurse, die wir zusammen mit der Volkshochschule durchführen und bezuschussen. Hier ist Michaela Venturini der Garant für den Erfolg. Wir hoffen, dass sie noch lange Jahre diese Kurse wird unterrichten können. Schon im Vorjahr 2012 und das ganze erste Halbjahr 2013 waren wir mit vielen Personen an den Vorbereitungen zur 25-Jahrfeier in Auenwald befasst. Beim Bürgerempfang 2013 hatte Bürgermeister Ostfalk alle Einwohner Auenwalds dazu eingeladen, die Arbeitsgruppe hatte bereits 6 Mal getagt. Vom 13. bis 20. März waren 36 Schüler des Bize wieder in Beaurepaire unter der Leitung von Frau Friederike Döhrer und Herrn Thomas Kunz, da Herr Schaible am Ende des letzten Schuljahres in den Ruhestand getreten ist. Dieses Mal wurde der Besuch von den beiden Collèges Luzy-Dufeillant und Jacques Brel gemeinsam durchgeführt, was wir lange angestrebt hatten und was seit den Zeiten des damaligen Schulleiters des Collège Jacques Brel, des viel zu früh verstorbenen Herrn René Colin nicht mehr der Fall war. Frau Döhrer vom Bildungszentrum berichtete in der letzte Jahreshauptversammlung auch über eine gelungene sogenannte "Dritt-Ort-Begegnung" der Schüler aus Beaurepaire und des Bize, ein Treffen, das in Straßburg über die Körber-Stiftung stattgefunden hat. Wie immer sind es auch persönliche Freundschaften zwischen den Kollegen hier und dort, die solche Aktivitäten begünstigen. Die letzte Jahreshauptversammlung diente im Wesentlichen der Vorbereitung des Jubiläums. Noch nie waren so viele Menschen anwesend, viele Vertreter der Auenwalder Vereine waren gekommen, die bereit waren, für unser Jubiläum einen Part zu übernehmen. Die Idee der Planungsgruppe (die Grundidee stammte von Erika Teer) jeweils für Gäste und Auenwalder einen Rundgang durch einen Ortsteil unserer Gemeinde unter Mitwirkung möglichst vieler Bürgerinnen und Bürger anzubieten, fiel auf fruchtbaren Boden, unzählige Vereine, Firmen, Privatpersonen, Feuerwehr, Schulen und Kindergärten hatten ihre Teilnahme zugesagt. Das alles galt es nun zu koordinieren, immer wieder mit den Verantwortlichen zu sprechen. Ein wichtiger Punkt war für die Vorbereitungsgruppe auch, dass möglichst viele Vereine direkt die entsprechenden Beaurepairer Vereine einladen sollten, in der Hoffnung, dass so wieder neue direkte Kontakte zustande kommen würden, was - sehr zum Teil - auch gelungen ist. Im Frühjahr fand an den Schulen der - nicht von uns, sondern allein von ihnen initiierte Europäische Schülerwettbewerb statt. Hier werden unsere Ziele in vorbildlicher Weise an die doch noch kleinen Grundschüler vermittelt. Modul I hieß: Wir sind Europa. Wir reden mit!" Und Modul II "Kennenlernen", das insbesondere die Schülerinnen und Schüler, die am Schüleraustausch mit Beaurepaire teilnahmen gewählt hatten. Bürgermeister Ostfalk konnte beiden Grundschulen zusammen zu10 Preisträgern gratulieren. Die Arbeiten waren im Rathaus ausgestellt. Im Juni kontaktierte uns Claire Clément, die einen Ferienjob in Auenwald suchte, um ihr Deutsch zu verbessern. Zu unserer Freude hatte sich Familie Bäßler im Heslachhof zur Verfügung gestellt. Sogar den Herweg hatten wir über Bürgermeister Ostfalk gesichert. Leider hat Claire dann ohne Bescheid zu sagen, kurzfristig den Platz doch nicht genommen. Das sind so kleine Enttäuschungen, die aber weite Kreise bei den Betroffenen ziehen können, die vielleicht beim nächsten Mal nicht mehr bereit sind, jemanden aufzunehmen. Aber auch das kommt bei der Partnerschaftsarbeit vor. Im Juni luden die Auenwalder Gewerbetreibenden die Beaurepairer zur Auenwaldmesse im Oktober ein. Die Handels- und Gewerbetreibenden aus Beaurepaire sagten zwar im Juli ab, lud aber seinerseits zu seiner Frühjahrsmesse am 8. Mai 2014 ein. Leider weiß ich nicht, wie er HGV sich hierbei entschieden hat. --------------- Vom 6. Bis 13. Juni waren dann wieder 34 Schülerinnen und Schüler beider Collèges aus Beaurepaire im Bildungszentrum unter Begleitung von Ulrike Capitain, Regina Huber und Noémie Auzas. Am Freitag kamen sie mit Herrn Köplin vom Bize ins Auenwalder Rathaus, wo die Gruppe von Bürgermeister Ostfalk empfangen wurde. Ein von Thomas Kunz organisierter Grillabend schloss sich an. Die Schüler fuhren nach Wackershofen ins Freilichtmuseum und nach Schwäbisch Hall mit Frau Angela Müller und Barbara Mudrich vom Bize. Am Mittwoch begleitete Frau Döhrer die Schüler ins Daimler-Museum und nach Stuttgart. Organisiert wurde das Ganze von Frau Angela Müller. Dafür herzlichen Dank. Der Rückbesuch fand dann im Herbst statt. Ebenfalls am 6. Juni traten unsere Grundschüler ihre Reise nach Beaurepaire an. Die Schulleiterin Sylvie Issartel und das Partnerschaftskomitee begrüßten sie an der Salle Polyvalente. Mit drei Bussen und insgesamt 115 Kindern fuhr man am Folgetag in den geologischen Naturpark Vercors, in die Grottes de Choranche. Bei ihrer Rückkehr erwartete sie ein von den dortigen Eltern vorbereitetes üppiges französisches Büffet. Der Samstag wurde mit den Gastfamilien und vielfältigen Ausflügen verbracht, ehe es am Sonntag dann wieder Richtung Auenwald ging. Über diesen Aufenthalt hatten mehrere Schülerinnen und Schüler im Mitteilungsblatt berichtet. Wir danken sehr herzlich den beiden Französischlehrerrinnen unserer Französisch-AGs, Gaëlle Klenk und Michaela Venturini, für ihre Bereitschaft, sich für diesen Schüleraustausch zu engagieren. Nur wer einmal eine solche Gruppe mehrere Tage begleitet hat, weiß, was das bedeutet! ---------------------------- 25-jähriges Jubiläum der Partnerschaft: "50 Jahre Élysée-Vertrag - 25 Jahre Partnerschaft Auenwald - Beaurepaire" Am 21.6. brach dann schon die erste Gruppe aus Beaurepaire zu unserem Jubiläum auf, die Radler, die eine Strecke von 653 km vor sich hatten. Mit dabei die Vorsitzende des Beaurepairer Partnerschaftskomitees Monique Galfione mit ihrem Mann. Die Etappen hatten sie sich vorher genau überlegt und Manfred Packmor, seit Jahrzehnten Gastgeber und Freund von Familie Galfione, hatte ihnen dafür Material besorgt, das Kurt Keser ihnen zur Verfügung stellen konnte. Auf der letzten Etappe von Esslingen nach Auenwald haben dann Radler aus Auenwald ihre Partnerschaftsfreunde begleitet. Im Rathausinnenhof wurden sie von Bürgermeister Ostfalk, dem Partnerschaftskomitee und dem Kindergarten Stockrain begrüßt. Die Rückfahrt nach den Jubiläumsfeierlichkeiten war für den 1. Juli geplant. Nach 9 Etappen, insgesamt 744 km waren sie dann tatsächlich am 9. Juli wieder in Beaurepaire, eine außerordentliche Leistung! Mehr als ein halbes Jahr Vorplanung erforderte unser großes Fest zum 25-jährigen Jubiläum der Partnerschaft hier in Auenwald. Eine Arbeitsgruppe aus Bürgermeister, Gemeindeverwaltung und Komitee hat in unzähligen Treffen alle Details vorbereitet. Es sollten, wie erwähnt, möglichst viele Bürgerinnen und Bürger mit den französischen Gästen und mit der Partnerschaft in Berührung kommen und ein breites Spektrum des Lebens in unserer Gemeinde erfahrbar gemacht werden, und tatsächlich waren unendlich viele bereit, sich zu engagieren. Wir danken allen Vereinen und Privatpersonen, den Landwirten und Winzern, der Feuerwehr und Jugendfeuerwehr, vielen Firmen, dem Forstamt, den Kirchen, den Grundschulen und Kindergärten, die sich an unserem Fest in vielfältiger Form beteiligt haben. Es waren rund 1000 Personen aktiv dabei! Noch am Freitag, einem herrlicher Sommerabend, nahmen zahlreiche Personen an der von den Wanderfreunden Ebersberg, unserem Mitglied Karl Matyas, organisierten Lampionwanderung zum Ebersberg teil. Die parallel stattfindende Jugenddisco des Disco Clubs unter der Leitung von Markus Hägele war leider auch von den Auenwalder Jugendlichen nicht ganz so gut angenommen, da danken wir den Verantwortlichen, dass sie trotzdem ausgehalten haben. Trotz des schlechten Wetters am Samstag wurde die "Entdeckertour" durch die Gemeinde ein großer Erfolg. Hier waren beteiligt: Gruppe 1 (die dann wegen schlechten Wetters abgesagt werden musste) Hechtclub (Angeln am Brühlsee), Forstamt, Herr Falk(Waldführung), Hans-Josef Janetzko(Lambachpumpe) Gruppe 2: Firma Rogatti- Führung, Herr Munz vom Waldhorn -Gewölbekeller Rogatti, Werner Pabst - Schlossführung Ebersberg Gruppe 3: Werner Pabst - Schlossführung Ebersberg, Bäcker Stark - Brezeln backen - Weinprobe im Häusle Knödler -Achim Keser und alle Auenwalder Wengerter Gruppe 4: Obst-und Gartenbauverein -Obstbau und Apfelküchle, Steinmetz Pelz -Betriebsführung, Landmaschinen Schober - Betriebsführung, MC Trailhof Mopedschau Gruppe 5. Führung Heimatmuseum Weissacher Tal, Reiterhof Klenk, Jugendtreff Unterbrüden, Fotovoltaik / Solar Udo Schmülling Gruppe 6: Kleintierzuchtanlage, Heimatmuseum, Holzaufbereitung bei Schaals Gruppe 7: Nordic Walking Einführung (Lauftreff), Brot backen (Frau Meister jun.), Briefmarkenausstellung "Die deutsch-französische Freundschaft im Spiegel der Philatelie" (Herr Stroppel) - bei Bargels im Gewölbekeller Gruppe 8: Wettkampfsport (TSV Lippoldsweiler, Gewölbekeller Bargel, Briefmarkenausstellung, Apfelküchle beim OGV Gruppe 9: Hochwasserbecken Heslachbach (Herr Schif) Obstauflesemaschine (Harald Krauß), Basteln mit den Landfrauen in der Scheune Krauß, Brennerei (Daniel Trefz und Werner Krauß) Mittags fand ein Fußballspiel Biker - MC Trailhof statt, die Jugendfeuerwehr machte eine Schauübung Der offizielle Festakt um 17 Uhr, geplant und vorbereitet für den Schlosshof Ebersberg , musste noch in den Mittagsstunden in die Halle verlegt werden, was die Logistik der für den Service beim Abendessen zuständigen Landfrauen auf eine harte Probe stellte, sie haben das souverän gemeistert, hierfür gilt unser ganz spezieller Dank. Die Trachtenkapelle des Bürgervereins umrahmte die Veranstaltung: Ein würdiger Festakt mit einer beachtenswerten Rede des ehemaligen Europaabgeordneten Robert Antretter (nachzulesen auf unserer homepage) bildete den offiziellen Teil. Bürgermeister Ostfalk und Frau Guillaud-Lauzanne in Vertretung von Bürgermeister Philippe Mignot hielten Festreden, und die deutsche, französische und Europahymne wurden vom Bürgerverein zusammen mit Musikern des Echo de la Valloire und des Chors Val Canto, sowie Grundschülern aus unseren Französisch-AGs gesungen. Daran schloss sich der große bunte Abend an mit Beteiligung vieler Auenwalder Vereine, der Gäste und den drei Hoffmanns als musikalischer Begleitung. Der MC Trailhof kümmerte sich um die Bar und ein ehrenamtliches Team um Eberhard und Anita Blank (Reservistenkameradschaft) um die Getränke. Eberhard Blank hatte auch Schneekugeln zum Partnerschaftsjubiläum hergestellt, die man zugunsten des Komitees für einen Obolus erwerben konnte. Auch hierfür noch einmal herzlichen Dank. Dank auch den Frau Falk, Ingrid Steinat und Erika Teer, die die Halle so schön geschmückt hatten. Familie Steinat hatte in Zusammenarbeit mit dem Rathaus auch die Gestaltung der Speisekarte übernommen, auch dafür herzlichen Dank. Zwischen den Gängen des Menus wurden Unterhaltung und Reden geboten, in wunderbarer Weise im Duett das Ganze moderiert von Werner Pabst und Margrit Huberle. Das Programm wurde gestaltet von den Französisch-AGs der Grundschulen, Sing und Swing - der Line Dance Gruppe der Landfrauen, der "Just for Fun" Tanzgruppe des TSV Lippoldsweiler, dem Chorale Cantabelle mit einer großen Gruppe unserer französischen Gäste. Dazwischen fanden Reden und Geschenkaustausch zunächst der Gemeinden (die Eulenbank von Herrn Gruber!- die Replik eines Museumsstücks seitens der Beaurepairer, der Partnerschaftskomitees und der Feuerwehr und die Überreichung der Ehrenmedaille der Deutschen Feuerwehren in Silber an Frédéric Piot statt. Eine sagenhafte Silberhochzeitstorte, ausreichend für alle 400 Gäste, bildete den kulinarischen Höhepunkt. Unter großer Beteiligung wurde dann am Sonntag der Ökumenische deutsch-französische Gottesdienst in der Auenwaldhalle gefeiert, parallel dazu die Kinderkirche in der Kreuzkirche (Nicole Budig und Corinna Marx hatten sich dazu bereit erklärt). Ökumenischer Kirchenchor und Posaunenchor begleiteten die Lieder. Pfarrer Krauß hielt die Liturgie und Frau Pfarrerin Dinda die sehr bewegende Predigt. Dank allen Verantwortlichen, den Pfarrern, dem Chor und Posaunenchor. Dank auch dem Ehepaar Königstein, die im Gemeindebrief der Kirche Hohnweiler noch einmal eine ausführliche Würdigung des Gottesdienstes gebracht haben. Nach der Kirche wurde von den Flägga-Rebälla ein Weißwurstfrühstück angeboten, das der Chorale Cantabelle aus Beaurepaire musikalisch begleitete, ehe es für die meisten Gäste wieder auf die Heimreise ging. Ein besonderes Programm bot die Jugendfeuerwehr bis zum Montag ihren Gästen mit Besuch des Hochseilgartens und des Feuerwehrmuseums. Auch bei der Verabschiedung dieses Busses waren Bürgermeister und Partnerschaftskomitee vertreten. Die Jugendfeuerwehr ist kürzlich von Piot für dieses Jahr zum Wochenende 14. Juli eingeladen worden, wird aber wohl nicht mit uns hinfahren, da sie ihren Jahresausflug an just diesem Wochenende bereits seit längerem gebucht haben. Dass das Treffen ein so großer Erfolg wurde ist in erster Linie auch den unzähligen Gastgebern zu danken, die ihre Häuser (und Herzen) für die Beaurepairer geöffnet haben. Ein besonderer Dank gilt auch allen Dolmetschern, die wir während des gesamten Programms benötigten und ohne die viele Teile des Programms nicht zum Erfolg geworden wären. Ich danke vor allem Herrn Bürgermeister Ostfalk und Frau Bader und Frau Schien von der Gemeindeverwaltung für die gute Zusammenarbeit, insbesondere auch für die Gestaltung des Jubiläumsmitteilungsblattes und der Programmbeilage, und dem engagierten Vorbereitungsteam, zusammengesetzt aus Waldemar Fuderer, Erika Teer, Otmar Hanel, Ingrid Steinat, Kurt Keser, Margrit Huberle, Werner Pabst, Frau Bader, Frau Schien von der Gemeinde und mir. In besonderer Weise danke ich Herrn Pabst, der im letzten Moment fast allein die Fäden in der Hand gehalten und alle erforderlichen Umorganisationen hinbekommen hat. ----------- Am 11. Juli wurde in Beaurepaire das neue Verwaltungszentrum eingeweiht. Bürgermeister Ostfalk fuhr mit dem Stellvertretenden Vorsitzenden Kurt Keser, der dort auch dolmetschte, dem ehemaligen Hauptamtsleiter Waldemar Fuderer und den Gemeinderäten Dieter Seiter und Wolfgang Warm, sowie dem Feuerwehrkommandanten Erich Strohmaier nach Beaurepaire. Leider konnte ich nicht mit dabei sein, da ich bei meiner Tochter in Washington war. Diese Einweihung war ein wichtiges Ereignis in Beaurepaire mit vielen prominenten Gästen, umso bedeutender auch die Teilnahme aus Auenwald, die dort großen Eindruck gemacht hat. Am Wochenende 23.-25. August feierte der MC Trailhof sein 13. Bikertreffen auf dem Trailhof. Zu diesem Anlass war eine Gruppe von 13 Bikern aus Beaurepaire angereist. Der MC Trailhof hat ihnen wiederum den Rückbesuch für dieses Jahr angekündigt. Wir sind froh, dass die Verantwortlichen des MC Trailhof, allen voran Ulli Schulz mit dem gesamten Vorstand, sich für diese Partnerschaft einsetzen. Sehr viele Menschen haben sich 2013 also in die eine oder andere Richtung zwischen den Partnerstädten bewegt. Schüleraustausche, Motorradfahrer, die Teilnehmer am Partnerschaftstreffen. Das Jahr ging zu Ende mit unserem Stand am Weihnachtsmarkt, an dem sich, neben unseren Mitgliedern, wieder so viele Eltern von Grundschülern der Französisch-AGs beteiligt, Crêpes gebacken und Kinderpunsch und Glühwein ausgeschenkt haben. (Ohne die Mithilfe der Eltern würden wir allerdings Aufbau, Abbau und die Standbesetzung auch nicht mehr recht schaffen!) Die fast 90 Kinder sangen, was sie im Unterricht so gut gelernt hatten und das Komitee konnte sich bei ihnen mit einem Schokoladen-"Papa Noël" bedanken. Auch hier waren wieder die beiden Lehrerinnen Gaëlle Klenk und Michaela Venturini im Einsatz. Ein letztes Mal trafen wir uns zum Lebendigen Adventskalender im Rathausinnenhof, wieder unter Mitwirkung der Französisch-AGs. Mit deutschen und französischen Weihnachtsliedern, feierten wir mit vielen Kindern die Adventszeit und ließen das Jahr bei Kinderpunsch und Glühwein ausklingen. ---------------- Das Neue Jahr begann schon wieder mit einem Schüleraustausch. Das Bize hatte wieder Schüler aus beiden Collèges, diesmal unter der Begleitung von Regina Huber, Valérie Médalin und Nathalie Bastia zu Gast. Am 29.1. konnten wir die Gruppe unter Führung von Herrn Kunz vom Bize im Rathaus empfangen. Wir haben uns gefreut, dass die Kollegenunsere Einladung zum nächsten Programmpunkte, unserem traditionellen Dîner amical annahmen. So waren sie am 1. Februar im Bürgersaal bei uns mit der Schulleiterin des Bize Frau Monika Wagner-Hans und Frau Döhrer. Das Dîner war wieder sehr gut besucht, ein sehr fröhlicher, entspannter Abend, an dem viele mitgewirkt haben. Erika Teer hatte wieder den Tischschmuck vorbereitet, und diesmal hatte der Bauhof extra für uns Blütenzweige vorgetrieben, damit auch das Foyer festlich aussah, dafür dem verantwortlichen Gärtner herzlichen Dank. Anfang Februar erreichten uns Schreiben von Monique Galfione, die mehrere Termine für ein Treffen in Beaurepaire vorschlug, in unseren Pfingst- oder Sommerferien und am Wochenende 11.-14. Juli Am 27. Januar und am 18. Februar fanden Besprechungen wegen einer möglichen Auenwaldhocketse, ebenfalls am Wochenende 11.-13.Juli statt, an denen Kurt Keser und ich teilnahmen. Viele der ehemaligen Teilnehmer können oder wollen inzwischen nicht mehr mitmachen, die Hocketse wurde mehr von professionellen Teilnehmern bestückt, und inzwischen muss ein anderes Konzept entwickelt werde. Auch hatten einige interessierte Vereine bereits viele Verpflichtungen für 2014, so dass ihre Kapazität erschöpft war. So wurde die Hocketse für 2014 zunächst verschoben, um sie evtl. im kommenden Jahr unter anderen Vorzeichen wieder stattzufinden zu lassen. Am 24. Februar fragte Frau Regina Huber wegen eines Berufspraktikums für einen der Schüler an, die gerade beim Bildungszentrum im Austausch waren. Herr Wolfgang Grüb von der Firma Lorch hat sich bereit erklärt, den Jungen aufzunehmen. Ich hoffe, dass das klappt. ------------ Das war ein sehr intensives Jahr für unsere Partnerschaftsarbeit, was uns an die Kapazitätsgrenzen gebracht hat. Aber die Arbeit war allemal lohnend und wir können dankbar und zufrieden auf das Jahr 2013 zurück blicken. 2014 darf es aber ruhiger weiter gehen. Wir können froh über die Aktivitäten von Feuerwehr und MC Trailhof sein, für die Austausche der Grundschulen und des Bildungszentrums, für den konstanten Französischunterricht für Erwachsene, alles Investitionen in die Zukunft unserer Partnerschaft. Dennoch: Jetzt ist ein Generationswechsel dringend nötig, wenn wir uns nicht selbst überleben wollen. Insbesondere müssen wir versuchen, unsere eigenen Kinder als Mitglieder des Partnerschaftskomitees zu gewinnen, die die Tradition fortsetzen. Darüber werden wir nachher noch sprechen. ---------------- Ich danke dem gesamten Vorstand für die ausgezeichnete Zusammenarbeit, Kurt Keser besonders für die Berichterstattung aus Beaurepaire in der BKZ und im Mitteilungsblatt, Margrit Huberle für alles Mitdenken, alle Mitarbeit und die Kassenführung, Waldemar Fuderer für seine kenntnisreiche Begleitung und Schriftführung, Herrn Bürgermeister Ostfalk für die vorbehaltlose Unterstützung, die der Sache unserer Partnerschaft zugute kommt. Ich danke auch Klaus Hiddeßen, der heute nicht da sein kann, für die zügige Bearbeitung unserer homepage http://partnerschaft-auenwald.de. Auch auf ihn ist immer Verlass. Dank auch unseren beiden Kassenprüfern, Michael Cyriakus und Sonja Kugler-Wiedmann für ihre Arbeit. Und herzlichen Dank allen Lehrern und Lehrerinnen in Auenwald, im Bize und in Beaurepaire für den guten Unterricht und die zusätzliche Mühe, die sie mit den Begegnungen hatten! In diesem Jahr haben wir allen Grund den vielen, die kein Amt bekleiden und sich doch schon jahrzehntelang für die Partnerschaft einsetzen, Danke zu sagen: - Den vielen Gastgebern - wie viele von ihnen zum -zigsten Male, die ihnen völlig fremde Menschen, - die heute manchmal schon zu Freunden geworden sind, manchmal aber auch gar nicht so recht zu ihnen passen - mit großer Gastfreundschaft an- und aufgenommen haben. - Den Mitgliedern außerhalb des Vorstands, die seit - gefühlt - immer da waren, am Stand (Ruffs, Bäßlers, Hiddeßens, Siwinnas, Düllberg), beim Crêpesteigmachen und -backen (ganz zu Anfang: Hilde Hirzel, Ruth Bauer, Frau Krauß, Helga Korn, Pabsts, Packmors, Frau Ege, Frau Theuerkauf,…),zum Aufbau (Karl Bäuerle, Werner Theuerkauf, Josef Teer, Eberhard Blank, Wolfgang Bauer), beim Schmücken (Doris Packmor, Erika Teer, Falks), beim Mitplanen, beim Beraten (Ingrid Steinat, Herr Hanel) , die immer Salat und Backbrett ohne Aufforderung gebracht haben (Herr Steinat), Herrn Munz, der schon so lange für die Elektrizität verantwortlich zeichnet, die als letzte den Stand verlassen haben (Alfred Stroppel), bei den Jungen Baders und Seiters und Klenks und Leisters und viele andere. Ich scheue mich eigentlich Namen zu nennen, weil es fast sicher ist, dass jemand nicht erwähnt wird, dem wir doch so viel verdanken. Es müsste besondere Ehrungen geben für diese Mitarbeit ohne Amt über so viele Jahre hinweg. - Euch allen und allen hier Ungenannten danke ich von ganzem Herzen. Ulrike Rückert 1. Vorsitzende Ehrenmitgliedschaft für Kurt Keser In der Jahreshauptversammlung des Partnerschaftskomitees wurden nach 25-jährigem außerordentlichem Einsatz für die Partnerschaft 3 Personen zu Ehrenmitgliedern ernannt. Die Würdigungen dieser Ehrenmitglieder werden in den nächsten Mitteilungsblättern abgedruckt. Wir beginnen mit dem, der, wie die 1. Vorsitzende Ulrike Rückert sagte, die "Wurzel der Partnerschaft" ist, unserem 2. Vorsitzenden Kurt Keser: Die spätere Partnerschaft hat ihre Wurzeln in einem 14-tägigen Schüleraustausch zwischen den Oberschulämtern Stuttgart und Grenoble im Frühjahr 1978. Aus Auenwald waren Silke Bauer sowie Kesers Tochter Sigrid dabei. Die Austauschschüler wurden über das ganze Departement Isère verteilt. Sigrid Keser kam nach Pact im Kanton Beaurepaire zur Familie der Austauschschülerin Sylvie Gonon. Der Vater Albert war der Grundschullehrer von Pact, später Direktor an der Grundschule La Poyat in Beaurepaire und dort verantwortlich für den Schüleraustausch mit der Grundschule Lippoldsweiler, die Mutter Rolande gehörte dem Chor Cantabelle an, die Geschwister Pascal und Isabelle spielten in der Jugendkapelle der Harmonie 'Echo de la Valloire. Sylvie kam zum Gegenbesuch nach Lippoldsweiler, wo sie sich nach einer ersten Heimwehphase bald wohl fühlte. Nach diesem 1. offiziellen Austausch wurden die gegenseitigen Besuche auf privater Ebene fortgesetzt. Um die Familie Gonon sowie die Region besser kennen zu lernen reiste Familie Keser im Frühjahr 1980 zu einem Kurzurlaub nach Beaurepaire, wo es der ganzen Familie gut gefiel. Besuche und Gegenbesuche folgten. Bei einem der Ferienaufenthalte von Sigrid bei der Familie Gonon kam der Dirigent Martial Gaget der Kapelle l'Echo de la Valloire zu Besuch zu Gonons und fragte bei dieser Gelegenheit Sigrid, ob sie eine Kapelle kenne, die Interesse an einem gegenseitigen Konzert habe. Achim Keser spielte damals in der Jugendkapelle des Bürgervereins Ebersberg, Kurt war - und ist bis heute - Mitglied. Er nahm Kontakt mit dem damaligen 1. Vorsitzenden Hans J. Janetzko auf. Das war der eigentliche Beginn der Partnerschaft. Am 13. - 15. Juni 1981 trat das Orchester l'Echo de la Valloire, mit mehr als 100 Gästen aus Beaurepaire gekommen, dann erstmals beim Schlossfest auf, die Stimmung war großartig, es entstanden zahlreiche freundschaftliche Bande, zur besseren Verständigung organisierte Sigrid eine Übersetzergruppe aus ihrer Klasse. Als zwei der französischen Jugendlichen bei einem Mopedunfall verletzt und im Backnanger Krankenhaus behandelt wurden, boten Kesers dem herbeigeilten Vater, wie so vielen anderen Beaurepairer Gästen nach ihm, Quartier in ihrem Haus. Wegen des Unfalls verlängerten seinerzeit die Gäste Gabriel Duchier und Georges Pernot ihren Aufenthalt, sie waren bei der Familie Janetzko bestens untergebracht, sie fühlten sich für den verletzten jungen Musiker mitverantwortlich, mit der Familie Janetzko entstand eine langanhaltende Freundschaft. So wurde dieses erste gemeinsame deutsch-französische Fest zu einer guten Basis für die spätere Partnerschaft. Nicht zu vergessen unser Schriftführer und damalige Hauptamtsleiter der Gemeinde Auenwald Waldemar Fuderer war von Anfang an immer eine große Hilfe bei der Unterbringung der Gäste, Voraussetzung war die Bereitschaft der Bürger Gäste aufzunehmen. Regelmäßige gegenseitige Besuche erfolgten in den nachfolgenden Jahren. Der Funke der freundschaftlichen Kontakte sprang auch auf andere Vereine wie den TSV Lippoldsweiler, Gesangvereine Unterbrüden und Lippoldsweiler, Gewerbevereine, Landwirte und Feuerwehr über. 1982 waren die Jugendfußballer vom USB zum ersten Mal beim TSV Lippoldsweiler zu Gast und wurden hier bestens aufgenommen und versorgt. Neben Gabriel Duchier waren die Vereinsverantwortlichen Jugendleiter und Jugendtrainer Roland Vessot, 2. Vorsitzender Barthole Casado und ein Betreuer mitgekommen. Barthole Casado und ein Betreuer waren bei Kesers untergebracht, ebenso der sehr rührige Jugendleiter Vessot, mit dem Kurt Keser im Vorfeld einiges abgeklärt hatte. Die Jugendfußballer vom TSV Lippoldsweiler reisten 1983 zum Gegenbesuch nach Beaurepaire, Jörg Beck war als Jugendleiter und Organisator dabei, Kurt kam zur Unterstützung mit. Der Empfang in Beaurepaire war sehr herzlich, die Gastgeber hatten am Sonntag am Sportplatz ein derartig umfangreiches Buffet aufgebaut, daß sich die Rückfahrt auf 16 Uhr verschob, man kann sich vorstellen, daß es bei der Rückkunft in Lippoldsweiler sehr spät wurde. Es folgten weitere Begegnungen der beiden Vereine. Keser erinnert sich noch daran, dass bei einem Besuch der Fußballer im Jahr 1984 auch die sogenannten Veteranen (AH) dabei waren, er spielte damals bei der AH des TSV Lippoldsweiler gegen sie. Der erste Erwachsenen-Französischkurs kam in Ebersberg zustande, Kurt Keser war dabei; später wurden auch in Unterbrüden, bis heute, Französischkurse für Erwachsene angeboten. An den Grundschulen begann man 1992 mit dem freiwilligen Französisch - Unterricht. Federführend war hier der Schulleiter Werner Pabst mit seinen Kollegen. Beim Deutsch-Französischen Abend an dem sich 1984 6 Auenwalder Vereine beteiligten, sprach die jetzige 1. Vorsitzende des Comité de Jumelage Monique Galfione zum ersten Mal von dem Wunsch nach einer Partnerschaft. Im April 1985 brachte Bürgermeister Christian Nucci diesen Wunsch bei der Begrüßung des Bürgervereins erneut vor. In einem Brief schlug er seinem Auenwalder Kollegen Jürgen Richter die Aufnahme von partnerschaftlichen Beziehungen für 1986 vor, schließlich einigte sich man beim Besuch der Auenwalder Delegation im Oktober 1986 auf das Jahr 1987. Ab 1986 gab es einen Partnerschaftsausschuss, an dem Kurt beteiligt war. Im Sommer 1987 war auch eine 10-köpfige Radlergruppe mit Begleitfahrzeug auf einer 5-tägigen Radtour nach Beaurepaire unterwegs. 3 Mitglieder dieser Gruppe Hubert Janetzko, Manfred Packmor sowie Kurt Keser, holten im vergangenen Jahr wieder die Radler des Cyclo - Clubs in Esslingen zur letzten Etappe ihrer großen Tour mit den Rädern zum 25-jährigen Jubiläum ab. Im September 87 beteiligte sich eine Gruppe von Gewerbetreibenden und Musikern aus Beaurepaire unter der Regie von Patrick Clément an der Leistungsschau des HGV in der Auenwaldhalle. Radler und Radlergruppen besuchten sich öfters gegenseitig, aus Beaurepaire war dies der Fotograf Jean- Pierre mit einem Kollegen, sowie der Cyclo - Club, dessen Mitglieder bereits zwei Mal mit den Rädern nach Auenwald kamen. Von Auenwalder Seite fuhren das Ehepaar Korn, Joseph Teer mit Sohn und Paul Schübler, Ferdinand Steer mit einer kleinen Gruppe mit dem Fahrrad nach Beaurepaire. Kesers Sohn Achim war 6 Mal mit dem Rad in Beaurepaire 4 Mal zusammen mit Freunden, 2 Mal an einem Stück, u. a. zur Partnerschaftsfeier, in 27 Stunden von Auenwald nach Beaurepaire. Die Jumelage wurde vom 25. - 27.9.87 in Beaurepaire gefeiert, die Bürgermeister Christian Nucci und Jürgen Richter unterzeichneten dabei die Partnerschaftsurkunden. Von Auenwald waren 347 Gäste angereist. Der zweite Teil der Partnerschaft wurde vom 12.-15.5.1988 in Auenwald gefeiert, es kamen 455 Gäste aus Beaurepaire nach Auenwald zu den Feierlichkeiten. Sie konnten alle, fast durchweg privat untergebracht werden. Seit diesem Beginn der Partnerschaft ist Kurt Keser unermüdlich für den Gedanken der Verständigung zwischen den beiden Gemeinden im Einsatz gewesen. Niemand kennt Beaurepaire, die Familien und Vereine so gut wie er. Er war bei der Begründung der Partnerschaft in Beaurepaire und in Auenwald, immer neu hat er versucht, weitere Kontakte zu knüpfen, Menschen für die Partnerschaft zu gewinnen. 1990 wurde das erste Partnerschaftskomitee gegründet, 1991 dann das jetzige in der heutigen Rechtsform. Kurt war von Anfang an 2. Vorsitzender und hat unsre Arbeit über die Jahrzehnte getragen. Seit etwa im Jahr 2000 Kurt Keser es übernommen hat, aus unserer Partnergemeinde regelmäßig in der Presse zu berichten, sind wohl alle Auenwalder Bürger und die Menschen der Umgebung bestens über die Partnerschaft informiert. Wer die Berichte aus der Backnanger Kreiszeitung und aus dem Mitteilungsblatt sammelt, sieht, wie wahnsinnig viel Arbeit das ist. Kurt hat mit ausgeschenkt, eingekauft, Stände aufgebaut. Er hat direkte Kontakte nach Beaurepaire, über die er manches in Erfahrung bringen konnte. Unzählige Gäste, Jugendliche und Erwachsene sind von ihm und seiner lieben Frau Edith, der wir gleichfalls herzlich danken möchten, in ihrem Haus aufgenommen worden. Er hat das Jubiläum mit vorbereitet, gedolmetscht, und Frau Rückert, wann immer es nötig war, zuverlässig vertreten. Für all dieses danken wir Kurt Keser von ganzem Herzen. Wegen all seiner Verdienste hat das Partnerschaftskomitee beschlossen, Kurt Keser die Ehrenmitgliedschaft auf Lebenszeit zu verleihen. Ehrenmitgliedschaft für Margrit Huberle In der Jahreshauptversammlung des Partnerschaftskomitees wurden nach 25-jährigem außerordentlichem Einsatz für die Partnerschaft 3 Personen zu Ehrenmitgliedern ernannt. Heute berichten wir über die Ehrung für Margrit Huberle. Margrit Huberle ist seit 1991 Mitglied im Partnerschaftskomitee. Gleichzeitig hat sie mit Beginn des von dem damaligen Schulleiter Werner Pabst initiierten Freiwilligen Französischunterrichts begonnen, an der Grundschule Unter-/Oberbrüden Französischunterricht zu erteilen. Diese Unterricht ging sehr bald über die bezahlten Unterrichtsstunden hinaus, weil Margrit Huberle nicht nur von Herzen frankophil, sondern auch eine begabte Lehrerin ist, die voller Ideen sprüht, wie man das Lernen den Kindern noch attraktiver und schmackhafter machen könne. So hat sie mit Ingrid Steinat das Programm für den Unterricht entwickelt und immer weiter verbessert. Wie viele Hefte der Schülerinnen und Schüler hat sie selbst eingebunden, davor Leintücher bleu-blanc-rouge angemalt, und getrocknet. Sie hat Lieder besorgt und mit den Schülerinnen und Schülern gelernt, da so der Wortschatz besser haften bleibt, neue Bücher und Unterrichtsprogramme mit ihnen ausprobiert. Durch ihre Konsequenz und ihr konstantes Arbeiten sind die Schüler in den 2 Jahren 2- stündiger Französisch-AG weit über den Grundschulstoff hinausgekommen, Konjugationen, Vergangenheitszeiten, die wichtigsten unregelmäßigen Verben, schriftlich und mündlich: Bei dieser guten Lehrerin wurde alles gerne gelernt. Dazu gehörte in besondere Weise auch ihre offene, kommunikative Art, die das ganze Kollegium für diese Idee gewann, Werner Pabst hatte sie von Anfang an mit getragen. Unzählige Elterngespräche, die sich besonders vor den bald begonnenen Schüleraustauschen häuften, gewann ihr auch noch die Herzen der Eltern (und uns diese für unsere Arbeit). Ihre Herzlichkeit und ihr persönliches Interesse an jedem einzelnen Schüler brachten einen großen Zuspruch zu diesem freiwilligen Unterricht. Auch die Schüleraustausche basieren auf persönlichen Freundschaften, wenn sie denn über lange Zeit funktionieren. Die hat Margrit in Beaurepaire gepflegt, mit ihrer Freundin Danièle Biichlé, aber nicht nur mit ihr. Hier wie dort fröhliche Lehrerabende und interessante Programme, wenn die Kinder am Wochenende in den Familien gut aufgehoben waren. Wie manches Kind hat sich in der Fremde an ihre Brust geflüchtet, wenn ein bisschen Heimweh kam, und diese dann getröstet verlassen! Dabei waren ganz besondere Reisen, die sie organisiert hat, wie z.B. der Eltern-Kinder-Bus zum 700- jährigen Jubiläum der Stadt Beaurepaire, wo die Schulkinder unsere Geschenke überreichten und vor vielen Hundert Menschen gesungen und getanzt haben. Inzwischen sind es z.T. schon die Kinder ihrer ersten Französisch-Schüler, die in unseren Grundschulen an der Französisch-AG teilnehmen. Sie hat alles getan - und tut es noch -, damit eine junge Generation Freude an der Partnerschaft hat und dafür engagiert. Immer wieder noch engagiert sie sich ehrenamtlich in der Schule und hat den Übergabe des Französisch- Unterrichts an ihre Nachfolgerin Gaëlle Klenk auf das Beste organisiert. Und sie beteiligt sich auch weiterhin an den Schüleraustauschen und springt dort ein, wo es gewünscht wird. Natürlich waren die Gäste immer wieder im Huberleschen Hause untergebracht und sind mit Huberleschem Honig beschenkt wieder zurück gefahren. Margrit hat seit Beginn, ohne ein Amt inne zu haben, alle Ereignisse mit geplant, die Eltern für die Stände gewonnen, die Einkäufe mit erledigt, mit aufgebaut, mit abgeräumt. Sie hat Dîners mit organisiert und war all die Jahre immer eine Ansprechpartnerin, gute Beraterin und Freundin. Wir verdanken ihr die Vermittlung von Listen und Anfragen an die Grundschulen, unzählige Hilfen, Telefonate und Gespräche mit an der Partnerschaft Interessierten, Mitorganisation von Weihnachtsmärkten und Hocketsen. Unvergesslich die Reisen, die sie mit auf die Beine gestellt und, z.B. in Berlin, Dresden, Meißen allein geführt hat; ohne ihre Begeisterung für ihre Heimatstadt wäre das nicht dasselbe gewesen. Seitdem unser langjähriger so verdienstvoller Kassenführer Manfred Packmor nicht mehr für das Amt kandidierte vor sechs Jahren, hat Margrit dann nolens volens, d.h. auf Deutsch: notgedrungen, das Amt als Kassenführerin auch noch mit übernommen, das sie seitdem verwaltet. In diesem Jahr nach unserem großen Jubiläum, an dem sie ebenfalls so viel mit geplant, so viele Leute zum Mitmachen gewonnen und dann auch noch die Moderation des bunten Abends mit Werner Pabst übernommen hatte, ist es uns ein besonderes Bedürfnis, ihr zu danken. Deswegen hat ihr der Vorstand für ihre langjährigen Verdienste um die Partnerschaft die Ehrenmitgliedschaft auf Lebenszeit verliehen. Ehrenmitgliedschaft für Waldemar Fuderer In der Jahreshauptversammlung des Partnerschaftskomitees wurden nach 25-jährigem außerordentlichem Einsatz für die Partnerschaft 3 Personen zu Ehrenmitgliedern ernannt. Zum krönenden Abschluss berichten wir über die Ehrung für Waldemar Fuderer. Bitte Foto einfügen, Foto kommt gesondert per mail 1981 war das Echo de la Valloire aus Beaurepaire zum ersten Mal beim Bürgerverein Ebersberg zu Besuch, und schon damals begann Waldemar Fuderer erste Gespräche mit den Franzosen. Als einer der wenigen auf dem Rathaus, der Französisch sprach, war er der natürliche Partner für die beginnenden Kontakte, und wir wagen zu behaupten, dass keine Bürgerinitiative ohne sein konstantes, positives Wirken im Rathaus eine so von Leben erfüllte Partnerschaft hätte erreichen können. Waldemar ist, soweit er nicht gerade musiziert, ein eher stiller Mensch, der sich nie in den Vordergrund stellt, viel zu bescheiden, dafür geliebt und gerne in seinen Ratschlägen gefolgt von denen, die mit ihm zu tun haben. Er tut nie etwas für sich selbst, sondern immer für die Sache, ist gründlich und kenntnisreich, und so leicht kann ihm keiner etwas abschlagen. Er hat diese deutsch-französische Freundschaft in jeder Weise gefördert in seinem Amt als Hauptamtsleiter der Gemeinde und in seinem Ehrenamt als Schriftführer, das er seit Bestehen des Partnerschaftskomitees innehatte. Wie unbemerkt hat er z.B. Gelder eingesammelt! Wie viele Telefonate mit Familien, Gastgebern, Vereinen geführt! Wie oft war er in Beaurepaire, hat Busse organisiert, den Schulen und dem Komitee zu dem verholfen, was gebraucht wurde! Außerordentlich begünstigt wurde der Anfang der Partnerschaft mit Beaurepaire durch seine Freundschaft mit seinem dortigen Gegenüber Patrick Clément. Lief es auf der obersten Ebene manchmal etwas zäh, so hatten die beiden schon miteinander ausgemacht, was nun Gutes geschehen könnte. Patrick kam gerne hierher, Waldemar gerne nach Beaurepaire. Insofern war der Verlust von Patrick nicht nur ein persönlicher Verlust, sondern auch ein ganz gewaltiger Einbruch für unsere Partnerschaft, fehlte doch ab sofort der direkte Ansprechpartner in der Verwaltung. Trotz alledem hat er auf allen Ebenen versucht, die Kontakte weiter zu pflegen. Auch war Waldemar sich für alle praktischen Tätigkeiten nicht zu schade, er und seine Frau haben unzählige Gäste aufgenommen. Er hat mit seiner Frau und alleine Crêpes am Stand gebacken, Teig gerührt, Hähnchenschlegel für das Dîner vorbereitet. Er hat unsere Fahrten und Feste mit einem Akkordeoneinsatz gekrönt und zahllose Gruppen auf diesem Instrument begleitet. Er hat uns mit tiefgründigen G'schichtle unterhalten, kurz: alle Fäden in der Hand gehalten, ohne dass je jemand das merkte. Eben diese leichte, unmerkliche Führung hat das Arbeiten mit Waldemar Fuderer zu einer so großen Freude gemacht, und das ganze Komitee ist ihm zutiefst dankbar. Wir sind auch dankbar, dass Waldemar Fuderer seit seinem Ruhestand und besonders auch letzten Jahr die Gemeinde während des Jubiläums unterstützt hat und, wo es gewünscht wird, auch in weiterer Zeit sie unterstützen und ehrenamtlich an der Partnerschaft weiter arbeiten wird. Für all seine Verdienste hat der Vorstand beschlossen, Waldemar Fuderer zum Ehrenmitglied auf Lebenszeit zu ernennen.
Hier können Sie die Rechenschaftsberichte derVorsitzende Ulrike Rückert  nachlesen: Jahresbericht 2013 des Partnerschaftskomitees In der Jahreshauptversammlung des Partnerschaftskomitees wurden nach 25- jährigem außerordentlichem Einsatz für die Partnerschaft 3 Personen zu Ehrenmitgliedern ernannt. Die Würdigungen dieser Ehrenmitglieder Kurt Keser, Margrit Huberle und Waldemar Fuderer lesen Sie nach diesem Jahresbericht
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