Partnerschaftskomitee Auenwald-Beaurepaire Jahresbericht 2012 der Vorsitzenden Ulrike Rückert   zur Jahreshauptversammlung am 25.4.2013 Sehr geehrter Herr Bürgermeister Ostfalk, liebe Mitglieder, Ich berichte hier über den Zeitraum seit unserer letzten Jahreshauptversammlung am 15.3.2012. Das Jahr 2012 war ein erfülltes und arbeitsreiches Jahr für unsere Partnerschaft. Die Arbeit hat einige wesentliche Schwerpunkte. Einer davon ist der Französischunterricht für Erwachsene. Zusammen mit der Volkshochschule Backnang bieten wir seit 2005 Französischkurse in verschiedenen Lernstufen in der Ratssscheuer Unterbrüden an, die wir auch finanziell unterstützen. Das tut auch die Gemeinde, dazu stellt sie die Räumlichkeiten kostenlos zur Verfügung. Die allermeisten Teilnehmer kommen aus Auenwald, z.T. haben sie noch nichts mit der Partnerschaft zu tun, sind aber zum Beispiel schon mit beim Dîner dabei gewesen und werden so, wie wir hoffen und wie es in etlichen Fällen auch schon der Fall gewesen ist, für die Mitgliedschaft gewonnen. Zurzeit laufen 4 Kurse mit insgesamt 34 Teilnehmer/innen – von der Rentnerin bis zum Chefarzt – gleichzeitig unter der Leitung von Michaela Venturini, eine wahre Erfolgsgeschichte. Dass das so ist, danken wir ganz allein der Lehrerin, bei der Können und menschliche Wärme zusammenkommen. So wird das Lernen, nach einem Arbeitstag, wenn man sich sonst vielleicht eher ausruhen möchte, attraktiv. Auch Frau Beckmann von der Volkshochschule Backnang schreibt in dieser Woche darüber: „– eine tolle Bilanz!“ Dafür danken wir Michaela Venturini von ganzem Herzen. Auch im kommenden Semester werden wieder 4 Kurse angeboten werden. Weitere Interessenten sind immer herzlich eingeladen. Die Sprache des anderen zu können, ist eine wichtige Grundlage unserer Partnerschaft. Ein weiterer Schwerpunkt, der Schwerpunkt unserer Arbeit, ist der Schüleraustausch, der seit mehr als 20 Jahren nun in den Grundschulen stattfindet und im Bildungszentrum wieder aufgenommen wurde. Im Februar waren Schülerinnen und Schüler des Collège Luzy-Dufeillant mit ihren Lehrern Ulrike Capitain und Michel Pitino im Bildungszentrum. Verantwortlich waren die Lehrer Manfred Schaible und Angela Müller. Frau Wagner-Hans führte die Gruppe durch die Schule, anschließend nahmen sie am Unterricht teil. In Auenwald wurden die Schüler von Bürgermeister Ostfalk, Frau Bader und dem Partnerschaftskomitee empfangen. Besuche in Ludwigsburg und im Daimler-Benz- Museum rundeten das Programm ab. Der Gegenbesuch der 6./7. Klassen fand dann im Mai statt. Ein Empfang durch Bürgermeister Mignot und ein umfangreiches Besuchsprogramm in Lyon, Vienne, Clonas-sur-Varèze und den Grotten von Thais wurden geboten. Hier sind wir besonders Manfred Schaible verpflichtet, der keine Mühe gescheut hat, um diesen Austausch neben dem im Bize verankerten Austausch mit Marly voran zu treiben. Hier wie dort konnten Schüler aller Bize-Gemeinden mitfahren. Tatsächlich gibt es aber etliche Interessenten, die schon einmal mit der Grundschule in Beaurepaire waren und gerne noch einmal dorthin fahren möchten, meist, wenn möglich, in dieselbe Familie. Ebenfalls im Mai fuhren 26 Grundschüler der Französisch-AGs von Unter- /Oberbrüden und Lippoldsweiler gemeinsam zu einem Austausch mit der Schule Luzy-Dufeillant. Sie wurden von den beiden Schulleitern Charlotte Becker und Heinrich Schweizer, Yvonne Bader von der Gemeindeverwaltung und natürlich ihren Lehrerinnen Gaëlle Klenk und Michaela Venturini begleitet. Auch hier: gemeinsamer Unterricht und ein Ausflug in den Zoo im Parc de la Tête d’Or und der Altstadt von Lyon, ein gemeinsames Buffet in der Schule und der Aufenthalt in den französischen Familien, der für die kleinen Schüler manches Neue brachte. Sie müssen sich mustergültig verhalten haben und wurden sehr gelobt! Der Rückbesuch wurde nach einigen Verschiebungen im November angesetzt. Auch diese Gruppe wurde von Frau Bader und dem Partnerschaftskomitee empfangen. Schülerinnen und Schüler aus dem Bildungszentrum hatten sich wieder einmal bereit erklärt zu dolmetschen, dafür danken wir ganz herzlich. Hauptprogrammpunkt war ein Besuch der „Experimenta“ in Heilbronn zusammen mit den deutschen Austauschschülern beider Grundschulen, eine sehr beeindruckende Mitmach-Lernwerkstatt. Im Pfarrhaus in Oberbrüden hatten Eltern wieder ein besonders leckeres Büffet bereitet, danke auch dafür! Der zweisprachige Unterricht am Freitag stand unter dem Thema „Märchen“. Nachmittag und Abend gehörten den Gastfamilien. Für die Lehrer fand ein gemeinsamer Ausflug nach Waldenbuch zu Ritter Sport und nach Tübingen mit einer Stadtführung durch Frau Venturinis Tochter statt. Auch hier fuhren beide Schulleitungen mit und zeigten so ihr Interesse an diesem Austausch. Hin- und Herbesuch in einem Schuljahr ist eigentlich neben der Unterrichtsarbeit zuviel. Darüber hinaus haben die Französisch-AGs sich an der Auenwaldhocketse, am Weihnachtsmarkt und am „Lebendigen Adventskalender “beteiligt. Hier haben die Lehrerinnen der AGs und die Schulen Außerordentliches geleistet. Soviel ich weiß, will man aber zum wechselweisen Jahresrhythmus zurück, so dass Besuch und Gegenbesuch in aufeinanderfolgenden Schuljahren stattfindet. Die übrigen Geschehnisse werde ich jetzt im Jahresverlauf zusammenfassen: Unser Programm begann mit dem alljährlichen „Dîner amical“, das bereits zu den gesellschaftlichen Höhepunkten in unserer Gemeinde zählt. 89 Personen haben teilgenommen. Darüber habe ich bereits in der letzte Jahresversammlung berichtet. Im April gestalteten Mitarbeiter des Bauhofs unserer Gemeinde die Straßenecke an der Beaurepairestraße in Unterbrüden künstlerisch neu. An dieser Stelle bedanken wir uns noch einmal bei Herrn Gruber, der die dort aufgestellten Tafeln mit den Wappen der beiden Partnergemeinden gestaltet hat, und den anderen beteiligten Mitarbeitern. Am 14. April nahm ich auf Einladung des Gesangvereins „Frohsinn“ an dessen Jahresfeier statt. Herr Wolf kam anschließend mit nach Beaurepaire und der Gesangverein stiftete uns seinen Stand für den Weihnachtsmarkt. So ist ein Teil der Arbeit auch das Geben und Nehmen zwischen den Vereinen. Der Bürgerverein Ebersberg widmete einen Teil seines Frühjahrskonzertes dem 25-jährigen Jubiläum unserer Partnerschaft, an deren Begründung der Verein federführend mit beteiligt war. Die BKZ titelte „Pariser Flair in der Auenwaldhalle“. Auch hierfür herzlichen Dank! Wir sind froh über die Mitglieder des BVE, die gleichzeitig auch aktiv in der Partnerschaft mitarbeiten und weiter ihre Kontakte nach Beaurepaire pflegen. Im Mai fand wieder die Preisverleihung zum Europäischen Schülerwettbewerb statt. Das ist eine Angelegenheit, für die sich die Grundschulen (ohne unsere Beteiligung) engagieren, viel Arbeit für die begleitenden Lehrerinnen und Lehrer und manchmal Frust, wenn man nicht versteht, warum manche sehr guten Werke doch keine Preise bekommen. Dennoch ist es eine schöne Form, Grundschulkinder an die europäische Idee heran zu führen, und wir hoffen, dass die Grundschulen auch weiterhin sich beteiligen werden. Die Feier des 25-jährigen Jubiläums in Beaurepaire war vielfach im Mitteilungsblatt und bei allen Versammlungen, zuerst durch Bürgermeister Ostfalk beim Bürgerempfang, angekündigt worden. Am Wochenende zum französischen Nationalfeiertag, dem 14. Juli, fuhren wir mit zwei Bussen, mehr als 100 Personen, darunter eine größere Anzahl von Familien von Grundschülern, und dazu noch der MC Trailhof auf Motorrädern, nach Beaurepaire.(Leider war es dem Bürgerverein Ebersberg nicht gelungen, eine spielfähige Besetzung der Trachtenkapelle zusammenzustellen, aber eine Abordnung des BGV nahm doch teil.)  Auf der Hinfahrt machten wir einen Abstecher an den Genfer See, der zum Picknick im Park am Ufer mit Blick bis zu den Schneebergen einlud. In Beaurepaire wurden wir von Bürgermeister Philippe Mignot, Altbürgermeister Nucci und dem Partnerschaftskomitee erwartet. Nach kurzem Aufenthalt bei den Gastfamilien ging es zum Festumzug durch die Stadt, der bei der Salle Polyvalente mit einem grandiosen Feuerwerk unter dem Thema „25 Jahre Städtepartnerschaft Beaurepaire-Auenwald“ endete. Der MC Trailhof hatte zusammen mit dem Beaurepairer Partnerschaftskomitee einen Getränkestand übernommen und deutsches Bier für den Ausschank in Fässern mitgebracht, was bei den Franzosen großen Anklang fand. Am Samstag fand eine gemeinsame Übung der Jugendfeuerwehren statt, zu der eigens der Leitende Feuerwehrcolonel der Region gekommen war. Nachmittags wurde das Fußballspiel der Senioren „Frankreich-Deutschland“ ausgetragen. Ein großes gemeinsames Dîner in der voll besetzten Halle bot Gelegenheit, alte Freunde zu treffen und neue Freundschaften zu schließen. Unser deutscher gemischter Chor unter dem Dirigenten Herrn Wolf vom Gesangverein Frohsinn, verstärkt durch die vielen jungen Mitfahrer und vor allem die stimmgewaltigen Mitglieder des MC Trailhof, fand großen Anklang. Der Abend endete mit einem zauberhaften Märchen-Theater-Rundgang durch Beaurepaire mit den „Heureux Has’arts“. Ein besonderer ökumenischer deutsch-französischer Gottesdienst mit dem neuen katholischen Pfarrer von Beaurepaire und Pfarrer Sperl bildete den „sehr beeindruckenden und würdigen“ Abschluss dieses reichen Wochenendes für den ersten Bus. Die Grundschulkinder und –eltern blieben noch bis zum Montag und besuchten u.a. das Beaurepairer Schwimmbad oder unternahmen etwas mit ihren Gastfamilien. Alle Teilnehmer waren begeistert von der Aufnahme und vom Programm und hofften nur, dass wir in diesem Jahr etwas dem Angemessenes auf die Beine stellen können. Aus den Fotos der Teilnehmer hat unser Waldemar Fuderer ein schönes Fotobuch zusammengestellt, das wir auch z.T. unseren Gastgebern nach Beaurepaire geschickt haben. Vielen Dank für diese mühselige Arbeit! Kaum zu Hause, fand die Auenwaldhocketse statt, an der wir uns wieder beteiligten. Freundlicherweise hatte der Gesangverein Frohsinn uns nicht nur seinen Holzstand geliehen, sondern ihn auch noch für uns auf- und abgebaut. Dafür, sowie dem Bürgerverein Ebersberg für das Ausleihen notwendiger Infrastruktur, herzlichen Dank! Zum ersten Mal haben wir Flammkuchen mit angeboten, den die Bäckerei Bücheler für uns backte. An drei Tagen den Stand zu besetzen, ist nicht ganz einfach. Wir sind hier auf die Hilfe der Eltern der Grundschüler angewiesen und danken allen, die, z.T. viele Stunden lang (Spitze Familie Bader!), Crêpes gebacken und ausgeschenkt haben. Die Auenwaldhocketse macht viel Arbeit, etliche Vorbesprechungen sind zu absolvieren, der Einkauf muss geplant, die Standbesetzung für 3 Tage zusammengetrommelt werden,  was wir ohne die Mithilfe der Grundschuleltern gar nicht schaffen würden. Es müssen Kühlschränke besorgt, Crêpesteig gerührt, alles wieder abgebaut, gespült, verwahrt, abgerechnet und bedankt werden. 14 Tage sind nicht zu wenig gerechnet, an denen man mehr oder weniger intensiv damit beschäftigt ist. Dafür brauchte man eigentlich einen eigenen Ansprechpartner, der sich alle zwei Jahre nur darum kümmert. Wir hatten früher den idealen Standort in der Garage von Herrn Trautwein, dort konnten wir den Aufwand minimieren. Im August war Claire Clément, Tochter unseres unvergessenen Patrick Clément, in Auenwald zu Gast bei Familie Christoph Klenk au dem Trailhof zusammen mit Familie Bilezky. Sie hospitierte während ihres Aufenthaltes auch eine Zeitlang im Rathaus. Über ihren Aufenthalt war sie so begeistert, dass sie in diesem Sommer wiederkommen möchte, sie sucht einen Job. Vielleicht kann der eine oder die andere von Ihnen da helfen? End- und zweiter Höhepunkt des Jahres war dann der Weihnachtsmarkt mit unserem Stand und dem Chor der Grundschüler der Französisch-AGs unter der Leitung ihrer in diesem Jahr so außerordentlich viel beschäftigten Lehrerinnen Gaëlle Klenk und Michaela Venturini. Bei herrlichem, sehr kaltem Winterwetter konnte ein großes Publikum die Leistung der mehr als 80 Kinder im 1. bzw. 2 Lernjahr bewundern. Der traditionelle „Papa Noël“ schloss die Lieder ab und anschließend konnten wir wieder den Lehrerinnen und den Schülern für ihre Arbeit mit Schokolade danken. ^ Am Stand auszuhalten war bei der Kälte eine besondere Leistung und wir danken allen Mitgliedern und Eltern, die für uns da waren. Wir danken auch der Firma Klink, die uns richtig gute Styroporplatten für die Fußbodenisolierung gestiftet hatte und Karl Bäuerle, der wieder für den Transport zuständig war. Auch hier: Eine Woche Planung und Vorbereitung geht locker drauf, eher mehr, bis alle Beteiligten angesprochen und alle Pläne gemacht sind. Dabei hat wieder in besonderer Weise Margrit Huberle mitgeholfen, der ich dafür herzlich danke. Ärgerlich war der Wirtschaftskontrolldienst, der vor allem monierte, dass wir kein fließendes heißes Wasser am Stand hätten und das bei -10° Außentemperatur! So wird es kleinen Vereinen wohl langsam unmöglich, sich an solchen Festen zu beteiligen. Den Ausklang des Jahres bildete dann unser Abend des „Lebendigen Adventskalenders„ zusammen wieder mit Schülern der Französisch-AGs und Frau Klenk. Das ist eine feine Zusammenkunft mit Jung und Alt rund um den Weihnachtsbaum im Rathausinnenhof, diesmal im Schnee, mit Kinderpunsch und Glühwein im Anschluss. Herr Fay aus Unterbrüden hat freundlicherweise davon, wie auch vom Weihnachtsmarkt, sehr schöne Bilder gemacht und sie uns als CD zur Verfügung gestellt. Im Oktober trat eine Änderung im Rathaus ein: Unser lieber Waldemar Fuderer ging nach 40 Jahren als Hauptamtsleiter in den Ruhestand. Er hat unsere Partnerschaft von allem Anfang an begleitet, die ersten Besuche des Bürgervereins, den Beschluss, eine Partnerschaft zu gründen, die Veranstaltungen zur Verschwisterung in Beaurepaire und in Auenwald, die Feier zum 200-jährigen Jubiläum der Revolution, die 750-Jahrfeier unserer Gemeinde, die Gründung des ersten und dann des jetzigen Partnerschaftskomitees, unzählige Feste, Auenwaldhocketsen, Weihnachtsmärkte, alles seine Arbeit, zusammen mit seinen Mitarbeitern. Immer wieder fällt der Ausdruck „unser Scharnier“ zum Rathaus, der ideale Partner! Zum Glück bleibt er uns als Schriftführer noch erhalten und arbeitet auch unterstützend im Rathaus mit, besonders für die Partnerschaft. Die ganze Gemeinde, Bürgermeister und Gemeinderäte, vor allem aber wir sind ihm für all die Jahrzehnte seines Engagements zu größtem Dank verpflichtet. Froh sind wir, das wir mit seiner Nachfolgerin Yvonne Bader ebenfalls jemand gewonnen haben, der sich für diese Partnerschaft begeistert. Frau Bader hat bereits sehr viel Arbeit in die Vorbereitungen für dieses Jahr, z.B. in den Antrag auf Zuschuss an die EU gesteckt. Mit Frau Sarah Schien und Sonja Kugler- Wiedmann, unsere Kassenprüferin, haben wir weitere Frankophile im Rathaus, und wir hoffen, dass sich die Zusammenarbeit weiter so gut fortsetzt wie mit Waldemar Fuderer. ------------ Das Jahr 2013 begann wiederum mit unserem Dîner, zu dem sich mehr als 90 Personen einfanden. Die Französischkurse, Werner Pabst, Bäßlers, Ruffs und Renate Florl trugen zum gelungenen Programm bei. Leider hat unser Accordéoniste Waldemar krankheitshalber nicht dabei sein können, er hat gefehlt. Doch der Männerchor hat sich wieder ausgezeichnet und das Essen war, wie immer, hervorragend. Das Dîner ist in jedem Jahr ein entspannter, für den Einzelnen wenig aufwendiger und vergnüglicher Abend für alle Beteiligten. Schon im letzten Jahr und intensiv in diesem wirft die 25-Jahrfeier in Auenwald ihre Schatten voraus. Beim Bürgerempfang 2013 hat Bürgermeister Ostfalk alle Einwohner Auenwalds bereits eingeladen, jeder kann aus den Informationen bei Festen und Jahreshauptversammlungen, im Bürgermeister-Wahlkampf, aus den Haushaltsreden 3er der vier Fraktionen wissen, wann dieses Jubiläum gefeiert wird. In der nächsten Woche wollen wir ein vorläufiges Programm veröffentlichen. Über den Stand der Organisation werden wir nachher sprechen. Die Arbeitsgruppe hat jetzt 6 Mal getagt. Vom 13. bis 20. März waren 36 Schüler des Bize wieder in Beaurepaire unter der Leitung von Frau Friederike Döhrer und Herrn Thomas Kunz, da Herr Schaible am Ende des letzten Schuljahres in den Ruhestand getreten ist. Diese Mal wurde der Besuch von den beiden Collèges Luzy-Dufeillant und Jacques Brel gemeinsam durchgeführt, was eine besondere Freude für uns ist. Frau Döhrer wird nachher selbst darüber berichten, sowie über ein besondere sogenannte „Dritt-Ort- Begegnung“ mit Schülerinnen und Schülern des Collège Jacques Brel, ein Treffen, das in Straßburg über die Körber-Stiftung stattgefunden hat. Wir sind froh, dass die Kollegen im Bildungszentrum trotz aller Arbeit sich für diese Schüleraustausche engagieren. ------------ Gerade habe ich die Jahresberichte früherer Zeiten an Klaus Hiddeßen geliefert, der sie umgehend auf unsere homepage unter „Historie“ gestellt hat. Dabei konnte ich nachlesen, wie oft in früheren Jahren beklagt wurde, dass nicht genug Öffentlichkeitsarbeit gemacht wurde. Das ist dank unserer immer aktuellen homepage jetzt deutlich besser.  Auch das macht viel Arbeit, dafür möchte ich Klaus Hiddeßen ganz herzlich danken. Sehen Sie einmal nach: http://partnerschaft-auenwald.de , wir haben auch einen Zähler eingebaut, der war gestern erst bei 2189 Besuchern. Auch der Chat könnte mehr genutzt werden. Ich denke, wir müssen die Adresse mehr publik machen. Seit 2001 benutzt unsere Gemeindeverwaltung den Freistempler mit dem Partnerschaftslogo für die Post, eine unauffällige, aber effiziente Werbung. Auch das farbige Logo auf der Titelseite des Mitteilungsblattes (das wir auch etwa seit derselben Zeit haben), das oft noch im redaktionellen Teil erscheint, ist eine ausgezeichnete Werbung. Seit etwa 2000 sind wir auch präsenter in der Zeitung, vor allem seit unser Kurt Keser es übernommen hat, aus unserer Partnergemeinde regelmäßig zu berichten. Ich sammele alle Berichte aus der Backnanger Kreiszeitung und aus dem Mitteilungsblatt und sehe, wie wahnsinnig viel Arbeit das ist. Lieber Kurt, ich danke Dir hierfür ebenso wie für Deine Mithilfe und Dein Mitdenken überall, insbesondere auch jetzt bei der Vorbereitung unseres Jubiläums. Mein ganz besonderer Dank gilt wieder unserer lieben Margrit Huberle, die nicht nur die Kasse führt, sondern intensiv die Kontakte zu den Grundschulen pflegt, dazu zu vielen Kindern und Eltern die sie in den Jahrzehnten ihres Unterrichts an die Partnerschaft heran geführt hat. Ihr verdanken wir die Organisation eines Eltern-Schülerbusses zum Jubiläum in Beaurepaire, die Vermittlung von Listen und Anfragen an die Grundschulen, unzählige Hilfen, Telefonate und Gespräche mit an der Partnerschaft Interessierten. Liebe Margrit, wir danken Dir ganz herzlich dafür! Unverzichtbar sind für uns die beiden Kassenprüfer Michael Cyriakus und Sonja Kugler-Wiedmann. Unsere Kasse wird alle drei Jahre vom Finanzamt geprüft, auch in diesem Jahr wieder. So sind wir froh, nicht nur über Frau Huberles Kassenführung, sondern auch über diese beiden, die alles Finanzamtfertig prüfen und abzeichnen. Herzlichen Dank! Kurt Keser ist seit den frühen 80er Jahren, fast 30 Jahre, dabei, Waldemar Fuderer gefühlt schon immer. Ich selbst habe 1985 oder 86 zum ersten Mal gedolmetscht und bin seitdem, wie viele andere, für diese Partnerschaft eingetreten, es wird nun mein letztes Jahr in diesem Amt, das ich seit 1990 innehabe, werden. Die meisten, die hier sind, engagieren sich schon seit Anfang der 90er Jahre, aber zum Glück gibt es auch immer wieder neue Mitglieder. Unser Mitgliederstand heute: Gesamt 82 Mitglieder bestehend aus: Davon 11 Auswärtige  15 Vereinen bzw. Institutionen (2 GS ohne Beitrag) 48 Familien 17 Einzelpersonen 2 Ehrenmitgliedern, die Bürgermeister a.D. Peter E. Friedrich und Christian Nucci Ihnen, sehr geehrter Herr Bürgermeister Ostfalk, danken wir für die sehr gute Zusammenarbeit. Wir haben mit der Kombination Gemeinde- Partnerschaftskomitee ein ausgezeichnetes Modell der Zusammenarbeit gewählt. Die Partnerschaft ist ja eine Partnerschaft der Gemeinde, nicht in erster Linie des Komitees. Wir übernehmen soviel wir können, gerne, ehrenamtlich und ohne jede Vergütung oder Aufwandsentschädigung. Das tun wir, weil uns die Sache, die Freundschaft mit Frankreich, die Aussöhnung von früheren Feinden, der Kontakt mit den Freunden in Beaurepaire und eine echte europäische Zusammenarbeit an der Basis als Zukunft für unsere Jungen wichtig sind. Wir tun es aber auch, weil wir hier über die Partnerschaft Freunde und Gleichgesinnte gefunden haben und sehen, dass diese Arbeit die Bewohner der verschiedenen Ortsteile zusammen bringt und uns und unsere Gemeinde bereichert. Sehr viele Menschen aus allen Ortsteilen Auenwalds und aus Beaurepaire haben sich 2012 für unsere Partnerschaft eingesetzt. Davon lebt sie. Ihnen allen danken wir ganz herzlich. Ulrike Rückert 1. Vorsitzende Jahresbericht 2011 Sehr geehrter Herr Bürgermeister Ostfalk, liebe Mitglieder, Ich berichte hier über den Zeitraum seit unserer letzten Jahreshauptversammlung am 14. April 2011: Wie in jedem Jahr bildeten die Schüleraustausche einen Schwerpunkt in unserer Partnerschaft. Nachdem vom 14. – 20.3.2011 Schüler und Schülerinnen des Bildungszentrums unter der Leitung der Lehrer Manfred Schaible und Angela Müller zum Collège Luzy-Dufeillant nach Beaurepaire gefahren waren, fand der Rückbesuch nach den Pfingstferien vom 23.5. – 28.5 statt. Die Französischfachschaft des Bize hatte sich zusammengesetzt und Zustimmung zu diesem Schüleraustausch signalisiert, aber auch die Priorität des Marly- Austausches betont. Nach einer Nachtfahrt mit dem Eurolines-Bus von Lyon nach Stuttgart (10 Stunden), gab es gleich einen Stadtrundgang. Die Schüler nahmen am Unterricht teil und machten mit ihren Austauschpartnern einen Ausflug nach Stuttgart in die Wilhelma und ins Daimlermuseum. Sie besichtigten das Römerkastell in Welzheim, das Naturparkzentrum, das Schweizer-Museum in Murrhardt und die Rümelinsmühle. Die Schüler und Kollegen aus Beaurepaire, Marlène Cysique und Ulrike Capitain, wurden sowohl von der Schulleitung des Bize als auch im Rathaus von Bürgermeister Ostfalk und dem Partnerschaftskomitee empfangen. Ein gemeinsames Grillfest mit den Gastfamilien und den Fachkollegen vom Bize auf dem Ebersberg fand am 26. Mai statt. Die Kinder bekamen so ein umfangreiches Programm geboten, zu dem das Partnerschaftskomitee einen Beitrag von 200,- Euro leisten konnte. Das staatliche Collège Jacques Brel hatte ebenfalls kurzfristig wegen eines Austausches angefragt, der aber nicht mehr zustande kam, da die unterschiedlichen Ferientermine und die Kapazität des Bize nicht mehr die Möglichkeit boten. Die anfragende Lehrerin, Frau Vinet, ist inzwischen versetzt. Die Schulleiterin und eine neue Fachkraft haben die Anfrage wieder in diesem Jahr neu gestartet, und wir streben einen gemeinsamen Austausch der beiden Collèges aus Beaurepaire mit dem Bize an. .Vom 25. bis 28. Mai fand der Besuch der Grundschüler des Collège Luzy- Dufeillant bei der Grundschule Unter-/Oberbrüden statt. 37 Schüler und 4 Begleiter wurden von den Gastfamilien, Bürgermeister Ostfalk und dem Partnerschaftskomitee in der Auenwaldhalle begrüßt. Am Folgetag erkundeten sie mit ihren Gastschülern das Daimler-Benz-Museum mit Hilfe von Arbeitsmappen, ein Picknick bot eine willkommene Tobepause, und weiter ging es zur Burgfalknerei Hohenbeilstein. Bei der Rückkehr wartete ein üppiges, von den Eltern bereitetes Vesperpicknick im Pfarrgarten Oberbrüden auf die Ausflügler. Der Freitag gehörte dann dem „normalen“ Schulunterricht, bei dem Schülerinnen und Schüler des Bize dolmetschen halfen. Allen Kolleginnen, die sich bereit erklärt haben, den Unterricht für die Gastschüler mit erlebbar zu machen, sei hier herzlich gedankt, genauso der engagierten Schulleitung. Am Samstagmorgen ging es dann wieder zurück nach Beaurepaire, und manche Abschiedsträne konnte man am Bus bemerken. Herzlichen Dank den organisieren Lehrerinnen und Lehrern, sowohl vom Collège, wie insbesondere Margrit Huberle und Michaela Venturini. Die staatliche Grundschule La Poyat war offiziell und rechtzeitig zum 50-jährigen Jubiläum der Grundschule Lippoldsweiler eingeladen worden, doch leider kam wieder einmal kein Besuch zustande. So wurde inzwischen der Beschluss gefasst, dass Lippoldsweiler sich an dem Austausch mit Luzy-Dufeillant in Zukunft beteiligen wird. Nicht durch uns veranlasst, aber sehr im Sinne unserer Arbeit, ist auch der alljährliche Europäische Wettbewerb der Grundschulen. Zahlreiche Preisträger wurden sowohl in der Grundschule Ober-/Unterbrüden wie auch in Lippoldsweiler ausgezeichnet. Für die Teilnahme an diesem Wettbewerb und die Begleitung der Schüler danken wir den beteiligten Lehrerinnen und Schulleitern ganz herzlich. Im Juli wurde Rektor Werner Pabst aus dem Schuldienst verabschiedet. Sein Name steht als einer der ersten auf der Gründungsurkunde des Partnerschaftskomitees. Seine Idee war es, den Französischunterricht an den Grundschulen einzurichten. 20 Jahre lang hat er in jeder Weise diesen Unterricht, den Schüleraustausch und die Partnerschaft unterstützt. Bei der Verabschiedung konnten wir ihm danken und ihm einem Gutschein für ein französisches Menu im Waldhorn überreichen. Wir hoffen sehr, dass er nun auch im Ruhestand, wo viele Interessen auf ihn einstürmen, Zeit für unsere Partnerschaft findet. Zu dieser Verabschiedung waren auch extra aus Beaurepaire Vertreterinnen des Collège Luzy-Dufeillant, Danièle Biichlé und Sylvie Issartel und Bruno Vacheresse gekommen Am 25. Juli wurde dann unsere Französischlehrerin der ersten Stunde, Herz und Seele des Unterrichts, Margrit Huberle, in den Ruhestand verabschiedet. In einer kleinen gemütlichen Feierstunde wurde ein Rückblick auf die 20 Jahre Schulunterricht, die vielen Schüleraustausche und ihr allgemeines, großes Engagement für die Schule gehalten. Ihre Kollegin aus Beaurepaire, Frau Biichlé, dankte ihr mit bewegten und sehr persönlichen Worten, und für das Partnerschaftskomitee konnte ich ihr für ihren außerordentlichen Einsatz danken. Auch für sie hatten wir einen Gutschein für ein Menu zu zweit vorbereitet. Zum Glück bleibt und Frau Huberle im Partnerschaftskomitee weiter erhalten. Sie hat auch ihre Nachfolgerin Gaëlle Klenk eingearbeitet und begleitet das Geschehen in der Schule auch weiterhin. So ist sie dabei, einen Bus zum Jubiläum unserer Partnerschaft in Beaurepaire aus Grundschülern und mit ihren Eltern zusammen zu stellen. Beide Verabschiedungen, von Werner Pabst und Margrit Huberle, kommentierte der „Dauphiné Libéré“ mit: „La retraite pour deux „piliers“ ( DL  12.8.11 S.12) Ein weiteres Standbein unserer Partnerschaft sind die Französischkurse in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule, die nun schon seit ca. 7 Jahren Semester für Semester gut laufen. Inzwischen sind es 3 Kurse, die Michaela Venturini unterrichtet, und der große Erfolg dieser Kurse ist ihrem Können und ihrer Persönlichkeit zuzurechnen. Die Kurse nehmen an unseren Dîners teil und zeigen etwas, von dem, was sie gelernt haben, und immer wieder werden auch Kursteilnehmer Mitglied in unserem Partnerschaftskomitee. Die Subvention der Kurse mit jeweils 10,- Euro pro Teilnehmer ist im Verhältnis eine gute Investition in die Grundvoraussetzung für unsere Partnerschaft, dass man die Sprache der Partner versteht und spricht. Schön wäre es, wenn in Beaurepaire auch eine solche Möglichkeit geboten werden könnte. Im Juni fand dann unsere lange vorbereitete Reise an die Schlösser der Loire statt. Das ursprünglich angestrebte Treffen mit unseren Beaurepairer Freunden hat leider nicht geklappt, aber es wurde dennoch eine außergewöhnliche Fahrt mit 70 Teilnehmern, darunter vier Kinder. Die Stationen rufe ich hier nur ganz kurz in Erinnerung: Bendiktinerabtei Saint Benoît-sur-Loire – Sully mit seinen dicken Rundtürmen und dem kleinen Städtchen –Beaugency, die Stadt Jeanne-d’Arcs mit der 400 m langen Brücke über die Loire – das Königsschloss in Blois. Am zweiten Tag Chaumont mit dem herrlichen Blick über das Loiretal und seiner Gartenausstellung – Beauregard, Galerie der 327 Porträts von berühmten Persönlichkeiten und der Delfter Kachelboden mit allen Waffengattungen der Zeit – Chambord, größtes und Prunkschloss Franz I. – das „Fête de la Musique“ in Blois. Am nächsten Tag Chenonceaux, Schloss über die Cher gebaut – Amboise mit der Hubertuskappelle und dem Grab Leonardo da Vincis – die Weinprobe in Vouvray – Tours mit dem Grab Sankt Martins. Am letzten Tag dann Langeais, das Schloss mit den 1000-Blumen-Wandteppichen, in dem Anne de Bretagne Karl den VIII. heiratete – Azay-le-Rideau und schließlich Villandry mit seinen zauberhaften Gärten. Wir hatten nicht nur einen geduldigen, sehr netten Busfahrer, sondern vor allem zwei ausgezeichnete, hoch gebildete und flexible Führer, die uns diese Landschaft, ihre Geschichte und Kultur näher gebracht haben. Auf der Rückfahrt konnten wir dann noch die Kathedrale in Reims besichtigen. Eine rundum interessante Fahrt, bei der viele Menschen Neues und Gemeinsames entdeckt, gute Gespräche geführt und neue Bekannte gefunden haben. Dank hier an Klaus Hiddeßen für die umfangreiche Vorbereitung und die viele Arbeit bei der Erstellung der Foto-CD und Margrit Huberle für die Verwaltung der Kasse mit den vielen Buchungen. Ende August fand das große Motorradtreffen des MC Trailhof statt, zu dem auch eine Delegation mit der Vorsitzenden des Beaurepairer Motorradclubs und mit Toni Toma gekommen war. Der MC Trailhof hatte uns eingeladen, sie zu begrüßen, was Kurt Keser und ich gerne getan haben. Wir konnten ihnen dabei Wegzehrung und ein Buch über das Weissacher Tal mitgeben. Die Besucher waren von der Veranstaltung des MC Trailhof begeistert und ein Gegenbesuch im Juli, zum 25- jährigen Jubiläum der Partnerschaft wahrscheinlich, wurde ausgemacht. -  Wir haben den MC Trailhof angeschrieben, ob der Verein Mitglied im Partnerschaftskomitee werden möchte. Bis jetzt ist allerdings noch keine Antwort gekommen. Am 21.10 fand eine Sitzung des Partnerschaftskomitees mit anschließendem gemütlichem Beisammensein der Teilnehmer an der Loirefahrt statt. Zu diesem Abend waren ca. 80 Personen gekommen. Die wunderbare CD, die Klaus Hiddeßen in mühsamer Arbeit aus den Bildern verschiedener Mitreisender zusammengestellt hatte, wurde an diesem Abend erstmals gezeigt und verteilt. Es war ein außerordentlich schöner Abend, was allgemein bestätigt wurde, 4 Personen wurden Mitglied des Komitees. Am 18. November fand dann eine sehr gut besuchte Weinprobe mit Achim Keser im Alten Schulhaus in Oberbrüden statt. Es wurden Bio- und Demeterweine aus dem Piwi-Weinbau verkostet, darunter 2 Weine aus Auenwald. Wir hatten dazu ein Vesper, z.T. privat vorbereitet, und konnten so die Kosten bei 12,- Euro / Person halten. Erika Teer hat wieder mit decken und schmücken geholfen. Achim Keser hatte Schautafeln und Kurt Keser ein Infoheft für die Teilnehmer vorbereitet. Es wurde ein sehr informativer und fröhlicher Abend, an den die Teilnehmer, unter denen auch Nicht-Mitglieder des Komitees waren, sich gewiss lange erinnern werden. Für den Weihnachtsmarkt am 3. Dezember waren schon Vorbereitungen im Gang. Die Zusammenarbeit mit Frau Huberles Nachfolgerin Gaëlle Klenk und mit Frau Venturini  funktionierte sehr gut, (Frau Huberle hatte wieder die Koordination übernommen), und viele Grundschuleltern waren bereit, uns am Stand wieder zu helfen. Das milde Wetter war angenehmer als im letzten Jahr. Beim traditionellen Chor der Französisch-AGs waren besonders viele Zuhörer gekommen. Wie immer konnten wir uns bei den Schülern mit dem Schokoladen-„Papa Noël“ bedanken und den Lehrerinnen unsere Anerkennung für die oft mühevolle Arbeit mit einem Blumenstrauß ausdrücken. Dank an alle, die geholfen haben, vom Zeltaufbau über Crêpesbacken, Glühwein und Kinderpunsch ausschenken, stellvertretend hier: Wolfgang Bauer, Ehepaar Theuerkauf, Karl Bäuerle und Fa. Klink für das zuverlässige Besorgen der Schalbretter, Getränke Müller für das kostenlose Zurverfügungstellen von Bänken und Tischen. Am 5. Dezember nahmen wir dann am „Lebendigen Adventskalender“ der Kirchengemeinde Ober-/Unterbrüden teil. Wieder waren die Lehrerinnen und Kinder und Eltern der Französisch-AGs mit dabei und sangen mit uns französische und deutsche Weihnachtslieder. Dafür hatten wir wieder ein Liedblatt entworfen. Diese etwa halbstündige Begegnung im Innenhof des Rathauses war ein schöner Abschluss eines erfüllten Jahres Eine große Hilfe ist der Partnerschaftsraum im Alten Rathaus in Unterbrüden, der uns seit dem vorigen Jahr zur Verfügung steht und wo unsere „Habe“ gelagert werden kann. Wir hatten auch vor dem Raum im Eingang Plakate und Bilder aufgehängt, die auch von den Besuchern der Postfiliale oft angesehen wurden. Leider ist diese Werbemöglichkeit mit der Schließung der Filiale weggefallen. Über all diese Ereignisse wurde im Mitteilungsblatt ausführlich und z.T. auch in der Backnanger Kreiszeitung berichtet. Mehrere Sitzungen fanden auch zur Vorbereitung der Auenwaldhocketse 2012 statt. Über diese werden wir nachher berichten. Nicht zustande gekommen ist 2011 leider der Besuch der Jugendfußballer zum Internationalen Pfingstturnier von Formafoot in Saint-Barthélemy und, wie ich höre, wird dieser Besuch auch in diesem Jahr ausfallen, da die Jugendfußballer eine Woche vor diesem Termin nach England fahren. Wir bedauern das außerordentlich, denn alle Jahre zuvor waren die Jugendlichen und ihre Begleiter außerordentlich zufrieden mit diesem Besuch bei den Beaurepairer Jugendlichen. Am Jahresbeginn 2012 fand dann wieder unser großes Dîner amical statt. Ca. 80 Personen waren zusammen gekommen, hatten gekocht, gedeckt und Programmbeiträge vorbereitet, manche sogar alles gleichzeitig. Es wurde gesungen und musiziert, erzählt, gegessen und gelacht, wieder einmal ein außergewöhnlich fröhlicher Abend, wie allgemein bestätigt wurde, ein Beaurepairer Gast konnte auch begrüßt werden und Manfred Schaible und  Frau waren von Seiten des Bildungszentrums anwesend. Solche geselligen Veranstaltungen bringen die Menschen in unserem Ort und Komitee zusammen und werden sich hoffentlich auch in der Zukunft positiv auswirken. So war es ein erfülltes Jahr für die Partnerschaft, auch wenn es keinen Austausch zwischen den Erwachsenen aus den Partnergemeinden gegeben hat. Das werden wir hoffentlich in 2012 und 2013 intensiv nachholen. Wir sind jetzt 82 Mitglieder, davon 49 Familien, 15 Vereine bzw. Institutionen, 16 Einzelpersonen und 2 Ehrenmitglieder. Werben müssen wir weiter um junge Mitglieder, insbesondere auch im Gemeinderat, wo die Gründungsmitglieder der ersten Stunde nach und nach ausgeschieden sind, und bei den Familien der Austauschschüler. Dank: Zu danken habe ich zunächst Herrn Bürgermeister Ostfalk für die ausgezeichnete Zusammenarbeit im Bereich der Partnerschaft. Ein Zeichen dafür ist das Partnerschaftswappen auf dem Mitteilungsblatt, auch in seiner neuen Gestalt, die Werbung für unser Jubiläum, oder konkret die neu geschaffene Ecke an der Einmündung der Beaurepairestraße in die Kreisstraße mit den Holztafeln der beiden Wappen der Partnerschaft, eine ausgezeichnete Idee. Dem Künstler, der  diese Tafeln hergestellt hat, möchten wir ebenfalls sehr herzlich danken. Dank auch unserem Waldemar Fuderer, der in seiner Doppelfunktion als Schriftführer, Vorstand und Hauptamtsleiter, der ideale Mittler zwischen den beiden Ebenen Gemeinde und Komitee ist. Dass er, nicht nur nebenbei, alle unser Feste mit seinem Akkordeon belebt, sei hier auch einmal wieder erwähnt. (Wir sind auch froh, dass Yvonne Bader demnächst in seine Fußstapfen tritt und unserer Partnerschaft bereits verbunden ist.) Lieber Waldemar, für all Deinen Einsatz, der jetzt auch wieder in Hinsicht die Auenwaldhocketse und auf das 25-jährige Jubiläum sichtbar wird, danken wir Dir ganz herzlich. Von Herzen danke ich auch meinem Stellvertreter Kurt Keser. Du hast bei vielen Ereignissen, insbesondere bei der Weinprobe mitgeholfen, und ohne deine konstanten Berichte aus der Partnerstadt wären unsere Auenwalder nicht so gut und gründlich informiert. So begegnen sie wöchentlich der Partnerschaft und leben bewusst oder unbewusst mit ihr. Ganz besonders danke ich Dir, liebe Margrit Huberle, ohne Deine konstante Begleitung und Mitdenken und Mitraten, und Mithilfe würde vieles nicht zustande kommen. Manches habe ich vorher erwähnt. Als Kassenführerin leistest Du zusätzlich Arbeit, z.B. für die umfangreichen Buchungen anlässlich der Fahrt an die Loire. Dies ist noch dazu eine Arbeit, die dir nicht furchtbar lieb ist, und es sei nicht verschwiegen, dass Du sehr bereit bist, einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin einzuarbeiten. Dank für alles, was Du in diesem letzten Jahr für die Partnerschaft getan hast. Ich danke ebenfalls den beiden Kassenprüfern, Herrn Cyriakus, der dieses Amt schon seit Gründung des Komitees innehat und Herrn Stuhlmann, der seit dem Ausscheiden von Herrn Matyas das Amt übernommen hatte, für ihre zuverlässige Arbeit, die wir dringend benötigen, damit das Finanzamt mit allem zufrieden ist und uns der Gemeinnützigkeitsstatus erhalten bleibt. Herr Stuhlmann möchte aus Altersgründen nicht mehr kandidieren und wir bedanken uns bei ihm für die Zeit, die er für unser Komitee ehrenamtlich investiert hat. Ein besonderer Dank gilt unserem stets aktuellen Homepage-Verantwortlichen Klaus Hiddeßen, der in diesem Jahr sehr viel zu tun hatte. (Unser Link http://partnerschaft-auenwald.de  wird leider gar nicht oft genug aufgerufen, obwohl wir immer aktuell sind. Ich denke, wir müssten ihn mehr verbreiten und vielleicht in den Titel im Mitteilungsblatt aufnehmen.) Insbesondere aber für die Loirefahrt hast Du sehr viel Arbeit gehabt, Du hast Mitfahrer geworben, die umfangreichen Infomappen  hergestellt, während der Fahrt ständig mit organisiert und am Ende noch die CDs zusammengestellt und kopiert. Dank für alles. Dank auch an alle Mitglieder, die sich an unterschiedlichsten Stellen in die Arbeit mit eingebracht haben, an alle, die ihre privaten Kontakte in die Partnerstadt pflegen und so unser Arbeit mit tragen. Wir haben im vergangenen Jahre einige neue Mitglieder gewonnen. Darüber freuen wir uns sehr und wir hoffen, dass wir mit unserer Arbeit das Vertrauen aller Mitglieder bestätigen können. Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.